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In 9 Schritten zum perfekten Video

Wir haben für dich einige nützliche Tipps zusammengefasst, die das Produzieren von sehenswerten Videos erleichtern können. In erster Linie richten sich diese Tipps an Videoproduktions-Einsteiger/innen und Personen mit geringen Vorkenntnissen.

 

1. Die Planung 

Plane alle Aufnahmen und den Ablauf des Videos, bevor du mit dem Dreh beginnst. Überlege dir einen „roten Faden“, mit dem du die späteren Zuseher/innen durch deinen Videoclip „leitest“. Bedenke, was du wem warum erzählen willst und wie du deine Kernaussage in Form einer „Geschichte“ darstellen kannst. Erstelle eine Liste von deinen geplanten Aufnahmen. Es ist auch hilfreich, einige Einstellungen zu skizzieren (ein so genanntes Storyboard), um einen Überblick beim Drehen deines Videos zu haben.

 

2. Urheber und Persönlichkeitsrechte

Beachte  bereits bei der Planung deiner Aufnahmen, keine Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Plane  insbesondere keine Logos, Animationen, Musikstücke o.ä. in dein Videokonzept ein, für die du vor dem Dreh nicht die Erlaubnis des/der Urheber/in zur Verwendung eingeholt hast bzw. deren Weiterverwendung nicht über Creative Commons-Lizenzen gestattet ist. Selbstverständlich sollte es sein, dass du von Personen, die im Video vorkommen, die Zustimmung einholst, die Aufnahmen auch zeigen zu dürfen (bei Personen unter 18 Jahren ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten nötig). Allerdings können Passant/innen im Hintergrund o.ä. im Video vorkommen, ohne dass ihre Zustimmung benötigt wird.

 

3. Vorbereitung des Equipments

Achte darauf, dass der Akku deiner Kamera aufgeladen und genug Platz für neues Filmmaterial auf der Speicherkarte ist. Nichts ist frustrierender als ein Ausfall des Akkus oder zu wenig Speicherplatz bei ansonsten perfekten Filmbedingungen. Linse säubern!

 

4. Die Aufnahme

Zuerst solltest du überprüfen, ob die Kamera (Bild und Ton) auch wirklich aufnimmt. Versuche bei der Aufnahme die Kamera möglichst ruhig zu halten, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Auch Zooms und Schwenks sollten nur sparsam eingesetzt werden, außer es unterstreicht die Geschichte, die du erzählen willst. Bei Zooms gilt es generell zwischen analog und digital zu unterscheiden – sollte deine Kamera nur über einen digitalen Zoom verfügen, verzichte komplett auf Zooms. Denn hier wird das Bild nur aufgeblasen und die Bildqualität verschlechtert sich erheblich.      
Filme besser zu viel als zu wenig! Nimm vor und nach jeder gefilmten Szene zusätzlich einige Sekunden als „Puffer“ auf, das erleichtert dir den Videoschnitt.

 

5. Die Tonaufnahme

Achte auf möglichst gute Tonaufnahmen.  Die Zuseher/innen irritiert es, wenn der Ton schlecht ist und beispielsweise Dialoge schwer verständlich sind.

 

6. Das Licht

Auch wenn die technische Ausstattung moderner Kameras immer besser wird, solltest du bei deiner Aufnahme auf gute Lichtverhältnisse achten, um ein „Bildrauschen“ zu vermeiden.

 

7. Komposition

Überlege dir, wie du deine „Geschichte“ verständlich in Bildern erzählen kannst.         
Mit verschiedenen Kameraeinstellungen kannst du einen Film spannender gestalten. Wenn in einem Film die Kameraeinstellungen zu schlecht gewählt sind oder zu selten wechseln, kann der Videoclip schnell langweilig wirken.

8. Nachbearbeitung und Schnitt

Die Nachbearbeitung macht aus dem Rohmaterial erst ein richtiges Video. Entferne unnötige Szenen, ordne die einzelnen Szenen passend an und füge zum Beispiel zusätzliche Musik (unter Beachtung der Urheberrechte), einen Titel, Texteinblendungen, Vorspann und Abspann hinzu. Musikstücke, die du in Videos kostenlos verwendet darfst, werden auf verschiedenen Websites zum Download angeboten. Besonders empfehlenswert sind dabei http://freemusicarchive.org/, http://dig.ccmixter.org/, http://opsound.org/ und https://www.youtube.com/audiolibrary/music.

Entsprechende Videoschnitt-Programme sind auf den meisten Computern üblicherweise bereits vorinstalliert.  Es gibt auch ein paar sehr gute Programme, die du dir kostenlos downloaden kannst:

Shotcut (Windows, Mac, Linux)

Windows Movie Maker 2012 (Windows)

DaVinci Resolve (Windows, Mac)

 

9. Export

Das Exportieren des fertigen Clips kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da hier schnell große Datenmengen zusammenkommen können. Achte darauf, geeignete Exporteinstellungen auszuwählen. Gängige Formate sind .mpeg (.mpeg4, .mp4), .avi, .mov, .wmv …

 

Viel Spaß!

 

Bei weiteren Fragen wende dich bitte jederzeit an j.braunegger@ove.at!

 

 

 

 

Grundlegende Tipps zur Videoproduktion für Einsteiger/innen